Die älteste Ordensburg
Die Thorner Burg war die erste Burg des Deutschen Ordens im Kulmer Land, errichtet ab Mitte des 13. Jahrhunderts. Ihr Grundriss weicht vom späteren regelmäßigen Schema der Ordensburgen ab — er folgt dem hufeisenförmigen Verlauf des Geländes über der Weichsel. 1454, zu Beginn des Krieges mit dem Orden, wurde die Burg von den Thorner Bürgern eingenommen und niedergerissen.
Was erhalten ist
- Der Danzker — der am besten erhaltene Teil: ein über einen Bogen mit der Burg verbundener Aborterker über dem Kanal
- Mauern und Keller — der freigelegte Grundriss mit Resten der Wirtschaftsgebäude
- Multimediale Ausstellung — in den unterirdischen Räumen, über Geschichte und Alltag der Ordensritter
- Veranstaltungen — in der Saison Ritterspiele und Lichtilluminationen
Mit der Besichtigung verbinden
Die Ruine liegt nur wenige Gehminuten vom Altstädtischen Markt entfernt, am Rand der Neustadt. Sie fügt sich natürlich in einen Rundgang ein, der den Markt, das Kopernikus-Haus und die Mauern am Weichselufer verbindet.
Anreise und praktische Infos
- Lage
- Am Rand der Altstadt, zwischen Alt- und Neustadt
- Zutritt
- Kostenpflichtig (Abteilung des Bezirksmuseums)
- Vom Markt
- Zu Fuß ca. 5–10 Min.
- Besichtigungsdauer
- 30–60 Min.
- Danzker
- Der markanteste erhaltene Teil der Burg
- In der Nähe
- Markt, Kopernikus-Haus, Stadtmauern
Wann am besten
Ruhig, gutes Licht auf die Backsteinmauern.
Ritterspiele und Veranstaltungen, die meisten Besucher.
Beschaulich, stimmungsvoll am Nachmittag.
Mauern im Schnee, weihnachtliche Stimmung der Altstadt nebenan.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Thorn
Entfernungen in Luftlinie ab „Ruinen der Deutschordensburg" — aus echten Koordinaten berechnet. Auf der Straße oft länger.
Übernachten in der Nähe
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