Geschichte des Klosters
Die Kamaldulenser — ein Orden von Einsiedlermönchen — erhielten Wigry 1667 von König Jan Kasimir. Auf der Halbinsel errichteten sie eine barocke Anlage mit Kirche und einzelnen Eremitagen. Nach der Aufhebung des Ordens verfiel das Kloster; im 20. Jahrhundert wurde es aufwendig wiederaufgebaut.
Was zu sehen ist
- Klosterkirche — barocke Fassade über dem See, Krypten
- Eremitagen — rekonstruierte Einsiedlerhäuschen der Mönche
- Uhrturm — Aussicht auf den Wigry-See
- Papst-Appartements — Räume des Aufenthalts von Johannes Paul II. 1999
Praktisches
Das Kloster liegt etwa 11 km von Suwałki, am Ufer des Wigry-Sees. Die Besichtigung ist kostenpflichtig; in den historischen Häusern gibt es auch Übernachtungsmöglichkeiten und ein Restaurant. Es lohnt sich, den Besuch mit einer Schifffahrt oder Kajaktour auf dem Wigry zu verbinden.
Anreise und praktische Infos
- Lage
- Halbinsel des Wigry-Sees, ca. 11 km von Suwałki
- Eintritt
- Kostenpflichtig; ganzjährig geöffnet
- Sehenswert
- Kirche, Eremitagen, Turm, Papst-Appartements
- Übernachtung
- Zimmer in den historischen Klostergebäuden
- In der Nähe
- Wigry-See, Czarna Hańcza, Stary Folwark
- Dauer
- 1,5–2 Std. mit Besichtigung
Wann am besten
Ruhig, grüne Ufer des Wigry, gute Zeit zur Besichtigung ohne Menschenmengen.
Hochsaison, Schiffe und Kajaks auf dem Wigry, die meisten Besucher.
Goldene Wälder am See, das Kloster spiegelt sich schön im Wasser.
Ganzjährig geöffnet, die verschneite Halbinsel wirkt stimmungsvoll und still.
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Entfernungen in Luftlinie ab „Kamaldulenserkloster in Wigry" — aus echten Koordinaten berechnet. Auf der Straße oft länger.
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